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Familie Spirochonidae STEIN, 1867.

Eine ganze Reihe von Forschern haben je einige Arten dieser Familie genau untersucht (CLAPARÈDE u. LACHMANN (1858), BÜTSCHLI (1877), R. HERTWIG (1877), KENT (1550), BALBIANI (1895), PLATE (1888), WALLENGREN (1895), ROMPEL (1894), DOFLEIN (1897), PENARD (1922), SWARCZEWSKY (1928). Aus eigener Anschauung kenne ich nur Spirochona gemmipara.

Die meisten marinen Arten bedürfen dringend wiederholter Nachprüfung, da die Frage ihrer Variabilität und damit im Zusammenhang die Frage der vorgenommenen Identifikationen noch wenig einwandfrei gelöst erscheint. WALLENGREN nnd DOFLEIN hatten nach meiner Ansicht zu wenig Rücksicht genommen auf die anscheinend gründlichen Untersuchungen ihrer Vorgänger und haben vielleicht voreilig aus dem Vorkommen auf demselben Wirt auf Identität mit andern Arten geschlossen.

Übersicht der Gattungen der Spirochonidae.

1 (6) Perist.umrandung einfach, nicht am aboralen Ende spiral aufgerollt, nicht mit besonderem Innentrichter. 2
2 (3) Perist. ein maulartiger Spalt, dessen beiden lippenartigen Ränder nicht durch halsartige Einschnürung vom Körper getrennt sind. 1. Gattung: Chilodochona
3 (2) Perist. mit in die Breite gezogenem einfachem membranoiden Trichter. 4
4 (5) Perist.rand mit wenig Stacheln oder ohne solche. 2. Gattungen: Kentrochona und Kentrochonopsis
5 (4) Perist.rand mit zahlreichen Stacheln. 3. Gattung: Heliochona
6 (1) Perist.trichter entweder mit spiraliger Einrollung oder mit innerem Trichter. 7
7 (8) Perist.trichter mit Einrollung seines aboralen Endes. 4. Gattung: Spirochona
8 (7) Perist.trichter mit zweitem inneren Trichter. 5. Gattung: Stylochona