Apiosoma robusta (ZHUKOV,1962) LOM, 1966
| Syn.: | Glossatella robusta ZHUKOV, 1962 |
| Trägertiere: | Esox lucius, Perca fluviatilis (nach ZHUKOV: Dallia pectoralis) |
| Lokalisation: | Flossen (nach ZHUKOV Kiemen) |
| Maße: | Körperlänge | 50 - 75 µm | nach ZHUKOV 42 - 45 µm |
| Dicke | 30 - 45 µm | 22 - 37 µm |
ZHUKOV fand diese Art auf dem schwarzen Alaskafisch Dallia pectoralis, einer Fischart, die zu den Esociformes zählt. Nach seiner Beschreibung ist der Körper von A. robusta keulenförmig, die Querstreifung undeutlich und der Makronucleus rund.
Bei den von mir gefundenen Tieren hatte der Körper die Form eines im adoralen Teil oft fast zylindrischen Kegels mit meist stielartig aussehendem basalen Teil. Oberhalb der Körpermitte befindet sich die relativ deutlich erkennbare Pectinellenbildungszone, die auch hier die obere Grenze des Makronucleus darstellt. Die Querstreifung der Pellicula ist stets deutlich und gleichmäßig eng ausgebildet. Das Peristom enthält einen breiten und häufig auch gewölbten Discus, der kaum über die Peristomlippe hinausgehoben wird. Tiere mit flachem Discus sind seltener. Unterhalb der flach einmündenden Buccalhöhle liegt die kontraktile Vakuole. Gleich unterhalb der Pectinellenbildungszone befindet sich der relativ kleine Makronucleus, der meistens die Form einer Kugel aufweist. Er kann in wenigen Fällen auch breiter als hoch sein. Die Form des Makronucleus ist sehr leicht veränderlich, was bei der Kontraktion deutlich zum Ausdruck kommt. Dabei wird der Makronucleus fast scheibenförmig beim kontrahierten Tier. Die Scopula ist bei A. robusta klein, der über ihr stehende Teil des Körpers kann etwas schmäler sein.
Abb.19. Apiosoma robusta (ZHUKOV, 1962) LOM, 1966; a nach ZHUKOV aus SHULMAN, b von Perca fluviatilis (Brustflosse), e Schema eines kontrahierten Tieres.
Diskussion:
Charakteristisch für A. robusta ist die völlige Veränderung der Körperform durch die Kontraktion. Dabei erhält der Körper ein fast faßförmiges Aussehen, der Makronucleus liegt dann als horizontal liegende Scheibe im basalen Teil. Vergleicht man dieses Bild mit den bisher existierenden Zeichnungen von A. megamicronucleata, so ergibt sich eine Ähnlichkeit in der Form der Kerne. Trotzdem ist eine Identität beider Arten meiner Ansicht nach ausgeschlossen.
Abb. 19a. Mikrofotos von Apiosoma robusta (ZHUKOV, 1962) LOM, 1966