Apiosoma lomi n. sp.
| Trägertier: | Leuciscus leuciscus |
| Lokalisation: | Kiemen |
| Maße: | Körperlänge | etwa 56 µm |
| Dicke | etwa 33 µm |
Diese neue Art widme ich Herrn Dr. J. LOM aus Prag. Der Körper von A. lomi n. sp. ist von faßförmiger Gestalt, die aborale Körperhälfte ist auf Grund der Größe des Makronucleus meist leicht bauchig aufgetrieben. Das Peristom wird von einer schmalen, niedrigen Peristomlippe, die nie wulstig erscheint, umgeben. Im Peristom liegt ein breiter, mäßig gewölbter Discus, der kaum über die Peristomlippe hinausgehoben wird. Die Buccalhöhle mündet relativ flach ein, seitlich davon liegt die kontraktile Vakuole.
In der aboralen Körperhälfte ist der relativ große Makronucleus beim lebenden Tier deutlich zu sehen, von der Seite gesehen ist er von rundlichem Aussehen mit einer kleinen schwanzartigen Spitze in Richtung der Scopula.
Die Pellicula der Tiere ist stets deutlich und gleichmäßig quergestreift, die Pectinellenbildungszone wird durch eine leichte Einsenkung knapp oberhalb der Körpermitte markiert. An der Basis der Tiere liegt die fast körperbreite Scopula. Sie scheidet einen strukturlosen Stiel ab, der sehr kurz ist und zum Substrat hin sehr breit ausläuft. Hinsichtlich dieses basalen Abschnitts ist der Stiel von A. lomi n. sp. mit dem von A. gasterostei (FAURE-FREMIET) vergleichbar.
Abb. 32. Apiosoma lomi n. sp. von Leuciscus leuciscus (Kieme).
Abb. 32a.Mikrofotos von Apiosoma lomi n. sp